Nach der Schule brachte der Bus uns staufrei zum Flughafen, wo wir nach ein paar entspannenden Yogaübungen den Flieger bestiegen. Nun hieß es Viva y adiós México! Trotz kleiner Turbulenzen schliefen die meisten die Nacht durch. Nach zügigem Umsteigen in Frankfurt und einem einstündigen Flug kamen wir endlich in Hamburg an, wo alle erschöpft in die Arme ihrer Eltern, Geschwister und Freunde fielen.
(Protz/Hofmann)
Dienstag, 02.11.10: Xochimilco
Nach der anstrengenden Vera Cruz Tour geht es weiter mit Xochimilco. Wir treffen uns um 7.30 Uhr hundemuede und noch ganz verschlafen an der Schule. Dann heisst es: Abfahrt!!!!!!
(Robin Liu)
30.10.-31.10.10: Cuetzalan
Sonntag, 31.10.2010
Trotz der Zeitumstellung heisst es frueh aufstehen, das Fruehstueck ruft. Auch wenn bei einigen der Apetit noch nicht wieder so ganz vorhanden ist, wird ordentlich reingehauen.
Ein kurzer Blick ins Tal, die Sachen schnell in die Autos gepackt und weiter geht's zum Markt nach Cuetzalan. Erster Halt: Der Friedhof. Das klingt duester, ist jedoch das Gegenteil. Bunt geschmueckt mit Blumen, Kerzen und Girlanden verbluefft uns die festliche Atmosphaere.
Auf dem Markt kaufen sich viele erst einmal Kaffe, denn hier soll es den besten Kaffe von ganz Mexiko geben. Beim Weiterschlendern entdecken wir Obst, Gewuerze, Taschen, Klamotten, Schmuck und lauter bunte Sachen soweit das Auge reicht. Neben der Kirche "tanzen" wieder einmal Voladores und lassen
ihre
Musik ueber den ganzen Platz erklingen. Hin und wieder kann man die "Trachten" der Mexikaner bewundern, die auch zu den bevorstehenden Totentagen getragen werden.
Anschliessend beginnt die sechsstuendige Fahrt zurueck. Inzwischen haben alle ihre Position gefunden und schlafen, aber trotzdem kommen alle muede wieder bei der Schule an, wo jeder von den Gasteltern abgeholt wird. Einige gehen noch etwas Essen oder treffen sich mit Freunden, aber die Meisten gehen sehr schnell und erschoepft schlafen. Zum Glueck darf man ja am naechsten Tag ausschlafen.
(Jana Bretschneider)
Samstag, 30.10.2010Anschliessend beginnt die sechsstuendige Fahrt zurueck. Inzwischen haben alle ihre Position gefunden und schlafen, aber trotzdem kommen alle muede wieder bei der Schule an, wo jeder von den Gasteltern abgeholt wird. Einige gehen noch etwas Essen oder treffen sich mit Freunden, aber die Meisten gehen sehr schnell und erschoepft schlafen. Zum Glueck darf man ja am naechsten Tag ausschlafen.
(Jana Bretschneider)
Nach der aeusserst spassigen Raftingtour machen wir uns frisch geduscht, und jetzt auch endlich richtig wach, auf den Weg nach Cuetzalan. Dank eines zweiten Autos ist auch mehr als genug Platz fuer alle.
Was jedoch so friedlich beginnt, wird nach einiger Zeit zur Tortour fuer das eine oder andere Mitglied unserer kleinen Reisegruppe. Hoechstwarscheinlich ist es eine Tuete Milch, die auf jeden Fall drei Leute kurzfristig niederstreckte.
Zur Beruhigung kann vermeldet werden, dass es wirklich allen Betroffenen wieder gutgeht.
In Cuetzalan angekommen, beziehen wir ersteinmal unsere Zimmer. Zwei Maedchen- und ein Jungszimmer.
Danach gibt es ein reichhaltiges Mittag-/Abendessen, das von unseren drei liebevoll Invaliden Genannten nicht so recht genossen werden kann.
Spaeter kehren wir auf unsere Zimmer zurueck und schlagen unsere Freizeit oder doch eher die Langbeinbienen tot, die in Massen in dem grossen Maedchenzimmer leben. (Herr Protz rettet die Leben von sieben kreischenden Maedchen, als er mit vollem Koerpereinsatz die Bestien besiegt.)
Das kleine Highlight des Abends ist der Besuch der Stadt Cuetzalan, wo noetige Einkaeufe getaetigt werden. Der Rest des Abends verlaeuft abwechslungsreich und ist doch sehr lustig.
(Franzi Plath)
28.10.-30.10.10: Tlapacoyan
(Lasse Trede)
26.10.-28.10.10: El Tajín/Coco Loco
Coco Loco -> Tlapacoyan
Waehrend wir zum Camp hochfahren, ist die gute Laune schlagartig verschwunden. Nachdem wir uns dann dazu aufraffen koennen, aus unserem ploetzlich wunderschoen erscheinenden Bus in den Regen auszusteigen, um unsere Huetten zu begutachten, verlieren wir auch die letzte Hoffnung, dass es doch nicht so schlimm ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Coco Loco -> Tlapacoyan
Bevor wir uns mit gepackten Koffern von unserem Hotel in Coco Loco verabschieden, haben wir noch genuegend Zeit, um mit kleinen Booten durch einen nahe gelegenen Mangrovensumpf zu fahren. U.a. sehen wir ein kleines Krokodil, welches die Ranger in einem kleinen abgesperrten Kaefig an einer Leine halten. Viele von uns sind fassungslos und bezeichnen es als Tierquaelerei, aber ein Ranger erklaert uns, dass das Krokodil sonst nicht ueberleben wuerde.
Wieder im Hotel angekommen, springen alle noch ein letztes mal ins Meer und verabschieden sich dann von Martin, dem Besitzer. Gut gelaunt sitzen wir nun fuer die naechste Stunde in unserem Buesschen und fahren nach Tlapacoyan.
Der Pool und die gute Aussicht sind vielleicht Entschaedigung fuer einiges, als wir dann aber bemerken, dass es sich eine Kakerlake in unseren Betten gemuetlich macht, ist alles vorbei. Schliesslich bekommen wir ein neues kakerlakenfreies Zimmer.
Total erschoepft fallen wir kurze Zeit spaeter auch schon in unsere Betten, wo wir mehr oder weniger schlafend, teils von juckenden Mueckenstichen gequaelt, bis zum naechsten Morgen ausharren.
Nach sechs Stunden Fahrt in einem Bus, den Herr Protz oft liebevoll “Sardinenbuechse” nennt, sind alle Beteiligten froh, als das Schild mit der Aufschrift “El Tajin 11 km” in Sicht kommt. Und auch wenn dies nicht das Ende der Reise ist, gibt es grosse Begeisterung, sich mal wieder die Beine zu vertreten
.
Zwei Stunden laufen wir nun durch die Ruinenanlage und lauschen den Erklaerungen von Herrn Protz, bevor wir wieder in den Bus steigen, um auch den Rest der Fahrt hinter uns zu bringen.
Danach setzten wir uns noch fuer einen Moment ans Meer, knacken Kokusnuesse und singen ein paar Lieder in Begleitung einer Gitarre.
Schildkroetenstation
An der Schildkroetenstation angekommen, freuen sich schon alle auf die kleinen Schildkroeten. Aber erst muessen wir uns noch etwas gedulden, weil uns noch ein bisschen ueber Schildkroeten erklaert wird.
Als dann zum ersten Mal die kleine Schildkroeten zu sehen sind, gluehen die Augen aller Beteiligten.
Nun geht es los: Oh mein Gott, wie nenne ich nur meine Schildkroete?! Denn jeder bekommt eine Schilkroete, der er einen Namen geben und sie spaeter aussetzten muss. Nachdem alle einen Namen gefunden haben, starten wir
ein inoffizielles Schildkroetenrennen. Alle feuern ihre Schildkroete lautstark an. Als dann alle Schildkroten das Wasser erreichen, werden die restlichen alle auf einmal aus der Box gelassen. Nachdem auch diese das Wasser erreichen, geht es wieder los zum Hotel.
Heute freuen sich alle ganz besonders auf's Essen, denn heute gibt es wirklich Pizza. Nach dem Essen setzen wir uns wieder zusammen und machen ein grosses Lagerfeuer.
(Marie Schemken/Svea Gluesing)
Ein ganz normaler Schultag ...
Heute morgen klingelt der Wecker um 6.00 Uhr. Meine Austauschpartnerin und ich machen uns schnell ferig, damit wir zum Unterrichtsbeginn um 7.10 Uhr in der Schule sind. Um 6.50 sitzen wir dann im Auto und fahren zur Schule. (Hier in Mexiko-Stadt ist es eigentlich besser schon etwas frueher loszufahren, weil auch die Pendler am Morgen auf dem Weg zur Arbeit sind.) Wir kommen gerade noch puenktlich an, und gehen zum Unterricht.
Zu Beginn jeder Schulstunde wird von den Lehrern ueberprueft, ob alle Schueler anwesend sind. Eine Schulstunde dauert, wie bei uns in Deutschland, 45 Minuten. Ein Teil der Faecher wird auf Deutsch (z.B. Mathe, Physik, Geschichte, Deutsch :-) ), ein anderer Teil auf Spanisch (z.B. Chemie, Sozialkunde) unterrichtet. Hier in Mexiko muss man, wie in den US-Amerikanischen Highschools auch, in verschiedene Raeume gehen, denn hier haben die Lehrer und nicht die Schueler ihren eigenen Raum.
Am Ende der Stunde ertoent ein schrilles Klingeln, und alle schlurfen langam aus dem Klassenzimmer hinaus.
Zu Beginn jeder Schulstunde wird von den Lehrern ueberprueft, ob alle Schueler anwesend sind. Eine Schulstunde dauert, wie bei uns in Deutschland, 45 Minuten. Ein Teil der Faecher wird auf Deutsch (z.B. Mathe, Physik, Geschichte, Deutsch :-) ), ein anderer Teil auf Spanisch (z.B. Chemie, Sozialkunde) unterrichtet. Hier in Mexiko muss man, wie in den US-Amerikanischen Highschools auch, in verschiedene Raeume gehen, denn hier haben die Lehrer und nicht die Schueler ihren eigenen Raum.
Am Ende der Stunde ertoent ein schrilles Klingeln, und alle schlurfen langam aus dem Klassenzimmer hinaus.
Nach Schulschluss faehrt man entweder nach Hause, oder man unternimmt noch etwas mit Freunden.
(Katharina Kuptz)
22.10 - 24.10.10: Das zweite Wochenende
Freitag: 22.10.2010 - Es ist ein ganz normaler Schultag. Am Nachmittag gehen wir alle zusammen zu Lorena (Josis Austauschschuelerin). Dort spielte wir Billiard, Tischtennis und Dart. Das ist wirklich sehr cool, weil Lorena ein riesiges Haus hat und ihr "Partyzimer" ist so gross wie bei uns in Deutschland eine Einzimmerwohnung.
Samstag: 23.10.2010 - Es ist Samstag und alle schlafen erstmal aus. Viele schalten morgens gleich den PC an und schreiben mit Freunden und Eltern. Danach gehen wir zu Santiago; wir treffen uns einfach und haben ein bisschen Spass.
Sonntag: 24.10.2010 - Es ist Sonntag und heute ist Tinas grosser Tag (in Mexiko). Eigentlich hat Tina erst morgen Geburtstag, aber in Mexiko ist es ja 7 Stunden frueher als in Deutschland und deswegen feiern wir Tinas Geburtstag schon frueher. Sie bekommt eine sehr leckere Schokoladentorte. Dann sitzen wir noch ein bisschen am Feuer, reden und machen ein Paar Fotos.
(Maxi Becker)
(Maxi Becker)
Donnerstag, 20.10.10: Fahrt nach Teotihuacán und zur Basílica de Guadalupe
Nachdem wir uns alle die Baeuche vollgeschlagen und uns gestaerkt haben, geht es weiter nach Mexiko Stadt in die Basilica de Guadalupe. Hier hatte vor vielen hundert Jahren jemand eine Marienerscheinung. Als Beweis dafuer gilt ein Tuch von ihr, das man sich in der Kirche ansehen kann. Am beeindruckendsten ist, dass die alte Basilica gespalten ist. Das liegt daran, dass der Boden unter dem Gewicht der Kirche weggerutscht ist. Nach einer 3/4 Stunde geht es dann zurueck zur Schule. Abends treffen wir uns noch mit den Mexikanern zu einem Picknick mit viel Pizza. Leider muessen wir relativ frueh nach Hause, weil wir am naechsten Tag wieder zur Schule muessen ...
(Josi Beeker)
Heute geht es fuer uns um 7.30 Uhr von mit dem Bus von der Schule aus los. Na
ch einer 1 1/2 stuendigen und sehr anstrengenden Fahrt (weil die Strassen hier so dermassen schlecht sind, dass man komplett durchgeschuettelt wird) erreichen wir Teotihuacán, eine antike Staette. Wir sind alle total von ihrer Groesse und von ihren gewaltigen Pyramiden beeindruckt. Trotz der Hitze klettern wir tapfer die Sonnen- und die Mondpyramide hoch, die ueber 60 Meter gross sind. Von hier aus hat man einen Wahnsinnsausblick ueber die gesamte Staette, den
wir erstmal fuer ein paar Minuten geniessen. Pacos Vater kennt sich hier gut aus und erzaehlt uns viel ueber die Geschichte Teotihuacáns. Bevor wir weiter fahren, gehen wir noch ins Museum, wo es viele Funde aus Teotihuacán zu sehen gibt, und in Souvenirlaeden, wo viele von uns kleine Andenken kaufen.
Dann fahren wir auf den Bauernhof von Pacos Verwandten, wo wir supernett mit einem superleckeren mexikanischen Essen und mexikanischer Musik empfangen werden.
ch einer 1 1/2 stuendigen und sehr anstrengenden Fahrt (weil die Strassen hier so dermassen schlecht sind, dass man komplett durchgeschuettelt wird) erreichen wir Teotihuacán, eine antike Staette. Wir sind alle total von ihrer Groesse und von ihren gewaltigen Pyramiden beeindruckt. Trotz der Hitze klettern wir tapfer die Sonnen- und die Mondpyramide hoch, die ueber 60 Meter gross sind. Von hier aus hat man einen Wahnsinnsausblick ueber die gesamte Staette, den
wir erstmal fuer ein paar Minuten geniessen. Pacos Vater kennt sich hier gut aus und erzaehlt uns viel ueber die Geschichte Teotihuacáns. Bevor wir weiter fahren, gehen wir noch ins Museum, wo es viele Funde aus Teotihuacán zu sehen gibt, und in Souvenirlaeden, wo viele von uns kleine Andenken kaufen.Dann fahren wir auf den Bauernhof von Pacos Verwandten, wo wir supernett mit einem superleckeren mexikanischen Essen und mexikanischer Musik empfangen werden.
Nachdem wir uns alle die Baeuche vollgeschlagen und uns gestaerkt haben, geht es weiter nach Mexiko Stadt in die Basilica de Guadalupe. Hier hatte vor vielen hundert Jahren jemand eine Marienerscheinung. Als Beweis dafuer gilt ein Tuch von ihr, das man sich in der Kirche ansehen kann. Am beeindruckendsten ist, dass die alte Basilica gespalten ist. Das liegt daran, dass der Boden unter dem Gewicht der Kirche weggerutscht ist. Nach einer 3/4 Stunde geht es dann zurueck zur Schule. Abends treffen wir uns noch mit den Mexikanern zu einem Picknick mit viel Pizza. Leider muessen wir relativ frueh nach Hause, weil wir am naechsten Tag wieder zur Schule muessen ...(Josi Beeker)
Mittwoch, 20.10.10: Ausflug ins Anthropologische Museum
und Stadtzentrum von D.F.
Wir muessen alle wieder wie gewohnt um 7 Uhr an der Schule sein, da unser Bus dort um 7.30 Uhr abfaehrt. Um diese Zeit ist es noch sehr kalt. Nach fast zwei Stunden Fahrt ins Stadtzentrum, mit unglaublichen Ausblicken auf die riesige Stadt, sind wir endlich am Anthropologischen Museum angekommen. Mittlerweile haben sich unsere kurzen Hosen auch gelohnt, denn bereits um 10 Uhr ist es schon richtig warm geworden. Im Museum bekommen wir erst eine Fuehrung von Herrn Protz. Natuerlich darf auch hier das obligatorische Gruppenfoto nicht fehlen, welches wir vor dem Aztekenkalender machen. Danach haben wir noch eine Stunde Freizeit und duerfen das Museum alleine erkunden. In einem kleinen Souvenirladen werden danach ersteinmal fleissig Geschenke fuer die Familien und Erinnerungsstuecke gekauft.
Als Herr Protz und Frau Hofmann dann verkuenden, dass wir 45 Minuten Freizeit haben, stuermen alle los, um den naechsten McDonalds zu suchen. Leider sind die 45 Minuten viel zu schnell um und wir muessen uns aufmachen zu unserem Treffpunkt dem Torre Latinoamericana, einem Hochhaus mit 40 Stockwerken. Von dort aus koennen wir ueber die ganze Stadt gucken und man kann sogar das Einkaufszentrum direkt neben unserer Schule erkennen, obwohl wir zwei Stunden mit dem Bus gefahren sind. Herr Protz erklaert uns, dass dieses Gebaeude eines der wenigen ist, die das schwere Erdbeben von 1985 ueberlebt haben. Die Ueberraschung kommt, als wir auf die Toiletten gehen, denn sie sind komplett verglast und man kann das Geschehen auf der Strasse beobachten, da die Fenster bis zum Boden reichen. Allerdings sind Aengste beobachtet zu werden unberechtigt, da wir uns im 40. Stock befinden.
und Stadtzentrum von D.F.
Wir muessen alle wieder wie gewohnt um 7 Uhr an der Schule sein, da unser Bus dort um 7.30 Uhr abfaehrt. Um diese Zeit ist es noch sehr kalt. Nach fast zwei Stunden Fahrt ins Stadtzentrum, mit unglaublichen Ausblicken auf die riesige Stadt, sind wir endlich am Anthropologischen Museum angekommen. Mittlerweile haben sich unsere kurzen Hosen auch gelohnt, denn bereits um 10 Uhr ist es schon richtig warm geworden. Im Museum bekommen wir erst eine Fuehrung von Herrn Protz. Natuerlich darf auch hier das obligatorische Gruppenfoto nicht fehlen, welches wir vor dem Aztekenkalender machen. Danach haben wir noch eine Stunde Freizeit und duerfen das Museum alleine erkunden. In einem kleinen Souvenirladen werden danach ersteinmal fleissig Geschenke fuer die Familien und Erinnerungsstuecke gekauft. Wir sehen anschliessend eine Vorfuehrung der Voladores (s. auch Bilder vom 30./31.10.) an. Sie klettern zu viert auf einen hohen Turm und lassen sich danach mit den Fuessen nach oben an Seilen herunterfallen. Der Turm dreht sich dabei und die Seile sind so lang, dass jeder genau 13 Umdrehungen schafft. Sie tragen typisch mexikanische Kleidung und waehrend des Schauspiels macht einer der Maenner Musik mit einer Trommel.
Gegen Mittag fahren wir weiter ins Stadtzentrum, um dort die Staatsoper zu besichtigen. Zu Fuss geht es durch die Stadt zu einer sehr alten Kathedrale, die auf einem Sumpfgebiet erbaut wurde, sodass sie im Laufe der Jahrhunderte durch ihr Gewicht in die Erde eingesunken ist.
Weiter durch die Mittagssonne schlendernd, bei gefuehlten 40 Grad im Schatten, kommen wir zum Rathaus der Stadt. Direkt vor dem Gebaeude ist alles abgesperrt und ueberall stehen Polizisten. Als wir dann durch eine Sicherheitskontrolle muessen, die denen am Flughafen sehr aehnelt und wir dort alle unsere Sachen abgeben muessen, kommt uns das etwas komisch vor, da wir ja einfach nur ein Rathaus besichtigen wollen (anlaesslich der 200-jaehrigen Unabhaengigkeitsfeier Mexikos). Im Gebaeude schauen wir uns Wandgemaelde Diego Riveras an. Besonders beeindruckend ist das Gemaelde zur gesamten Geschichte Mexikos.
Als Herr Protz und Frau Hofmann dann verkuenden, dass wir 45 Minuten Freizeit haben, stuermen alle los, um den naechsten McDonalds zu suchen. Leider sind die 45 Minuten viel zu schnell um und wir muessen uns aufmachen zu unserem Treffpunkt dem Torre Latinoamericana, einem Hochhaus mit 40 Stockwerken. Von dort aus koennen wir ueber die ganze Stadt gucken und man kann sogar das Einkaufszentrum direkt neben unserer Schule erkennen, obwohl wir zwei Stunden mit dem Bus gefahren sind. Herr Protz erklaert uns, dass dieses Gebaeude eines der wenigen ist, die das schwere Erdbeben von 1985 ueberlebt haben. Die Ueberraschung kommt, als wir auf die Toiletten gehen, denn sie sind komplett verglast und man kann das Geschehen auf der Strasse beobachten, da die Fenster bis zum Boden reichen. Allerdings sind Aengste beobachtet zu werden unberechtigt, da wir uns im 40. Stock befinden. An der Schule angekommen, werden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und jeder freut sich auf eine kalte Dusche und sein Bett. Doch leider haben wir die Rechnung ohne unsere Austauschpartner gemacht, denn die haben noch Plaene fuer den Abend. Und deshalb sind wir auch an diesem Abend erst wieder um 22 Uhr zuhause.
(Tina Herms)
(Tina Herms)
Dienstag, 19.10.10, Besuch in Lerma und Toluca

Obwohl wir erst um 9:30 Uhr starten sollen, sind wir schon zur ersten Stunde (7:10 Uhr) in der Schule, da unsere Gastgeber um diese Zeit schon Unterricht haben. Also gehen wir mit in den Unterricht.
Als dann unser Bus kommt, der uns nach Lerma bringen soll, steigt unsere Begeisterung schnell an, da es ein wahrer VIP-Bus ist. Wir haben mehr Platz, als in der 1. Klasse in der DB (ein weiterer Unterschied ist, dass der Bus puenktlich ist :D). Nach schoenen 50 Minuten rollen wir vor dem Bayer-Werk in Lerma ein. Dass Bayer eine deutsche Firma ist, muss ich nicht erwaehnen, oder? Was auch sehr erstaunlich ist: diese Fabrik versorgt den ganzen nordamerikanischen Raum mit Aspirin. 10% des produzierten Aspirins wird nach Deutschland geliefert.
Nach einer sehr kurzen Begruessung, ziehen wir uns Kittel, "Schuhe" und Kopfbedeckungen an. Lasse und Herr Protz bekommen noch einen Bartschutz.
Dann geht es in die Fabrik, wo es wirklich sehr laut ist. Der Leiter der Logistikableitung fuehrt uns durch das Werk. Wir erfahren wirklich sehr viel: z.B. dass die Tabletten Maisstaerke benoetigen, um fest zu werden. Auch wird uns gezeigt, wo Geschmacksaromen in die Tabletten gemischt werden. In dem Raum riecht es nach Erdbeeren. Was uns jedoch am meisten beeindruckt, war die Menge, die dort erzeugt wird. Ihr koennt ja mal raten, wie viele normale Aspirintabletten am Tag produziert werden....
In einem Behaelter werden 500.000 Tabletten produziert und es gibt 20-25 Behaelter, also werden 10000000-12500000 Tabletten AM TAG produziert. Schon erstaunlich, oder? Und nun duerft ihr mal raten, wie viele Kisten wegen eines Fehlers zurueckgegeben werden. Eine in 3 Jahren. Danach werden wir in der Kantine zum Essen eingeladen und mit massenweise Medizin bestueckt.

Obwohl wir erst um 9:30 Uhr starten sollen, sind wir schon zur ersten Stunde (7:10 Uhr) in der Schule, da unsere Gastgeber um diese Zeit schon Unterricht haben. Also gehen wir mit in den Unterricht.
Als dann unser Bus kommt, der uns nach Lerma bringen soll, steigt unsere Begeisterung schnell an, da es ein wahrer VIP-Bus ist. Wir haben mehr Platz, als in der 1. Klasse in der DB (ein weiterer Unterschied ist, dass der Bus puenktlich ist :D). Nach schoenen 50 Minuten rollen wir vor dem Bayer-Werk in Lerma ein. Dass Bayer eine deutsche Firma ist, muss ich nicht erwaehnen, oder? Was auch sehr erstaunlich ist: diese Fabrik versorgt den ganzen nordamerikanischen Raum mit Aspirin. 10% des produzierten Aspirins wird nach Deutschland geliefert.
Nach einer sehr kurzen Begruessung, ziehen wir uns Kittel, "Schuhe" und Kopfbedeckungen an. Lasse und Herr Protz bekommen noch einen Bartschutz.
Dann geht es in die Fabrik, wo es wirklich sehr laut ist. Der Leiter der Logistikableitung fuehrt uns durch das Werk. Wir erfahren wirklich sehr viel: z.B. dass die Tabletten Maisstaerke benoetigen, um fest zu werden. Auch wird uns gezeigt, wo Geschmacksaromen in die Tabletten gemischt werden. In dem Raum riecht es nach Erdbeeren. Was uns jedoch am meisten beeindruckt, war die Menge, die dort erzeugt wird. Ihr koennt ja mal raten, wie viele normale Aspirintabletten am Tag produziert werden....
In einem Behaelter werden 500.000 Tabletten produziert und es gibt 20-25 Behaelter, also werden 10000000-12500000 Tabletten AM TAG produziert. Schon erstaunlich, oder? Und nun duerft ihr mal raten, wie viele Kisten wegen eines Fehlers zurueckgegeben werden. Eine in 3 Jahren. Danach werden wir in der Kantine zum Essen eingeladen und mit massenweise Medizin bestueckt.

Schliesslich geht es dann auch schon weiter nach Toluca. Toluca ist die Hauptstadt, des zentralmexikanischen Bundesstaates Mexiko und besuchen das Cosmo Vitral. Es ist wirklich sehr schoen. In einem muy bonita Gebaeude, ist ein botanischer Garten angelegt. Die Waende sind wunderschoene Glasfenster, die am Anfang des Gebaeudes mit warmen Farben anfangen, und dann am Ende des Gebaeudes in kalten Farben enden, was Sonne und Regen, Sommer und Winter, Tag und Nacht zeigen soll.
Draussen faellt uns das Regierungsgebaeude schnell ins Auge, dass gegenueber liegt. Wir haben noch genug Zeit, um das gruene Ampelmaennchen zu bemerken, dass niemals stillsteht. Dann fahren wir in unseren herrlichen Bus zurueck zur Schule, wo wir dann von unserer Familie abgeholt werden.
Draussen faellt uns das Regierungsgebaeude schnell ins Auge, dass gegenueber liegt. Wir haben noch genug Zeit, um das gruene Ampelmaennchen zu bemerken, dass niemals stillsteht. Dann fahren wir in unseren herrlichen Bus zurueck zur Schule, wo wir dann von unserer Familie abgeholt werden.
(Caro Freitag)
16.+17.10.10: Anreise und erstes Wochenende in Mexiko
Wir treffen uns alle morgens um 9 Uhr am Hamburger Flughafen. Alle verabschieden sich von ihren Eltern und Freunden. Für einige war es der erste Flug und so waren sie ziemlich aufgeregt. Der Flug bis Frankfurt ist aber ziemlich kurz. Während des Fluges nach Mexiko schauen wir Filme, hoeren Musik, spielen Karten oder schlafen. Nach 12 Stunden landen wir dann endlich in Mexiko und sind auf dem Weg zur Schule alle fasziniert von der großen Stadt. An der Schule angekommen begruessen wir alle die Mexikaner und essen dann zusammen Tacos. Tacos sind locker das beste Essen in Mexiko! Danach fahren alle nach Hause und fallen sofort ins Bett.
Morgens fahren wir dann zum „Oktoberfest“. Das ist ein Fußballturnier, das von der Schule organisiert wird. Danach fahre ich mit meiner Mexikanerin, ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder shoppen, weil ich ein Kostüm für den Abend brauche, denn abends ist eine Kostümparty. Dort treffen wir dann wieder die anderen Deutschen und lernen ein paar Mexikaner kennen. Am Sonntag fahre ich dann mit Ximena in ihren Club, wo wir am Pool liegen, uns sonnen und schwimmen. Ein paar andere vom Austausch sind auch dabei. Die Mädels sind nach dem Pool noch in der Sauna und dann fahren wir in einem Mini Cooper zu neunt abends alle dann ins VIP Kino, wo wir von Kellnern bedient werden und in Sesseln liegen, die man wie Betten ausklappen kann. Nach dem Film fahren wir dann alle nach Hause, essen noch was und gehen dann ins Bett.
(Julia Geigle)

Auf dem Oktoberfest treffen wir Larissa Borchers, eine Austauschschuelerin von der AHS. Sie erzaehlt uns, dass sie sich hier gut eingelebt hat. Im Hintergrund kann man die Sportanlagen der Humboldtschule erkennen.
(Protz/Hofmann)
Freitag, 15.10.10: Hinreise nach Mexiko
Nachdem wir uns am Hamburger Flughafen von der Familie und Deutschland verabschiedet haben, landen wir nach ca. 15-stuendiger Flugreise wohlbehalten in Mexiko D.F., wo uns ein Bus sicher durch das Verkehrschaos zur Schule bringt. Dort empfangen uns die Gastfamilien sehr herzlich. Mit ihnen werden wir unser erstes Wochenende in der Metropole verbringen. Bald geht es los!
Am Freitag, 15.10.2010 werden wir in Hamburg ins Flugzeug steigen. Wir freuen uns darauf, unsere Gäste (im Foto bei der Ankunft bei ihrem Besuch bei uns im Juni in diesem Jahr) wieder zu sehen.


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